
Foto: © NDR/Thomas Leidig
Ralf Prange lebt im Hochparterre eines Hamburg-Barmbeker Rotklinkers, hat viel Zeit und nimmt deshalb auch die Pakete für alle anderen im Haus an - bis sein überschaubares Leben komplett aus den Fugen gerät, als er die Paketzustellerin Dörte kennenlernt. Andreas Altenburg (u. a. Autor der NDR 2 Comedys “Wir sind die Freeses” und “Die Kur-Oase”, dafür mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet) hat “Prange” für bisher zwei Romane erdacht und jetzt die Vorlage für eine Weihnachtskomödie geschrieben. Die Hauptrolle spielt Bjarne Mädel, an seiner Seite standen bis zum 28. Januar Katharina Marie Schubert und Olli Dittrich in Hamburg vor der Kamera. Neben den Genannten spielen Angelika Richter (Julia Köster-Demirbay), Linn Reusse (Kathrin “Die Elblette”), Maximilian Scheidt (Moritz “Der Ökospießer”) und Michel Diercks (Niklas "Der Blasse" Durm). Regie führt Grimmepreisträger Lars Jessen, der gemeinsam mit Maren Knieling den Film auch produziert. Er arbeitete mit Andreas Altenburg schon für die NDR Serie “Jennifer - Sehnsucht nach was Besseres” zusammen. Der NDR Film ist voraussichtlich Ende 2025 im Ersten und der ARD Mediathek zu sehen. www.ndr.de
“WaPo Elbe, Staffel 2” und “Watzmann ermittelt, Staffel 4” digital erhältlich
Nach den erfolgreichen ARD-Krimiserien um die Wasserschutzpolizei am Bodensee, in Duisburg und Berlin ermittelt das starke “WaPo Elbe”-Ermittlerteam um Hauptkommissarin Maike Junghans im Außenposten der Elbe im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Das Team löst mit Herz, Verstand und kriminalistischem Spürsinn die spannenden Kriminalfälle an Land und auf dem Wasser ohne dabei die Menschen hinter den Verbrechen zu vergessen.
Rund 120 Kilometer Wasserstraße ziehen sich von Dresden durch die Sächsische Schweiz bis hin zur tschechischen Grenze. Und genau da patrouilliert die “WaPo Elbe”. Als der kleine Henry ein “Überfass” mit Problemmüll aus dem Fluss zieht, kann die WaPo im letzten Moment Übles verhindern. In dem Fass befindet sich auch eine Flasche mit Quecksilber, welches in Verbindung mit Wasser ein lebensgefährliches Nervengift bildet. Neben dieser illegalen Giftmüllverklappung stellen ein tödlicher Kletterunfall und Selbstjustiz gegen Klimaaktivisten das Team der Wasserschutzpolizei Elbe in Staffel 2 vor zahlreiche neue mitreißende Herausforderungen. “WaPo Elbe, Staffel 2” ist auf den gängigen Plattformen Amazon, Google und Apple TV digital erhältlich.
Fans von packenden Kriminal-fällen, die vor aktuellen Themen nicht haltmachen, sei ein weiterer Quotenhit aus dem ARD-Vorabend empfohlen - “Watzmann ermittelt”: Hauptkommissar Benedikt Beissl sorgt schon seit Jahren in Berchtesgaden für Recht und Ordnung. Er ist wie der Watzmann - das Wahrzeichen von Berchtesgaden. “Watzmann ermittelt, Staffel 4” ist ebenfalls auf Amazon, Google und Apple TV digital erhältlich. www.wdr-mediagroup.com

Foto: © MDR Mitteldeutscher Rundfunk
Am 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers von Auschwitz zum 80. Mal. Aus diesem Anlass hatten der MDR und SPIEGEL TV rund 400 Gäste zu einer Filmvorführung in den Berliner Delphi Filmpalast eingeladen. Anschließend diskutierte Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel über Verantwortung und Erinnerung mit Schülern und Schülerinnen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin. Insgesamt 200 Schüler und Schülerinnen aus Leipzig, Halle/Saale und Berlin hatten sich mit ihren Lehrern und Lehrerinnen intensiv darauf vorbereitet in den Dialog Dr. Angela Merkel zu treten. Moderiert von Caren Miosga diskutierten sie mit der ehemaligen Bundeskanzlerin darüber, wie in der NS-Zeit aus jungen Männern Mörder werden konnten und wie sich eine Wiederholung der Geschichte heute verhindern lässt.
Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Demokratie und Erinnerung heute: Dialog zur NS-Tätergeschichte“. MDR und SPIEGEL TV nahmen den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum Anlass, die ARD-History-Dokumentation “Das vergessene Fotoalbum der SS” zu zeigen. Die Koproduktion von MDR und BR, realisiert von SPIEGEL TV, wirft neues Licht auf die Forschung zu NS-Tätern in Mitteldeutschland – anhand eines bisher unveröffentlichten Fotoalbums der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS), dessen Bilder der weltweit anerkannte Historiker und NS-Forscher Dr. Stefan Hördler entschlüsselt hat. Das analysierte Fotoalbum war viele Jahrzehnte verschollen und zeigt 206 Aufnahmen, von fast ausschließlich Männern. Bilder aus einer Zeit, in der das Fotografieren teuer war. Bilder, die harmlos daherkommen und beweisen, wie stark die mitteldeutsche SS Einfluss auf die Personalentwicklung des KZ-Systems insgesamt nahm. Der Film “Das vergessene Fotoalbum der SS“ ist in einer Langfassung in der ARD-Mediathek und als 45-Minuten-Stück auf dem YouTube-Kanal von SPIEGEL TV und SPIEGEL abrufbar.
In der ARD-Audiothek gibt es einen achtteiligen begleitend entstandenen Podcast der Funktionsweisen, Strukturen und Netzwerke innerhalb der SS vertiefend beleuchtet. Aus dem Projekt sollen künftig Handreichungen für Lehrer und Lehrerinnen entstehen, die den Film im Unterricht einsetzen wollen. www.mdr.de

Foto: © Les Films Pelléas/BR/Arte/Denis Lenoir
Preisgekrönte BR-Koproduktion
“An einem schönen Morgen”
Die BR-Koproduktion “An einem schönen Morgen” lief bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, wo sie mit dem Europa Cinema Label als bester europäischer Film ausgezeichnet wurde. Außerdem lief der Film noch bei zahlreichen weiteren Festivals, u. a. dem Film Festival Köln, bei dem er den “The Hollywood Reporter Preis” erhielt.
Das Drama “An einem schönen Morgen” von Regisseurin Mia Hansen-Løve (“Alles was kommt”) wird am 16. März um 0.05 Uhr im Ersten ausgestrahlt und ist bis 13. April in der ARD Mediathek verfügbar. Der Film erzählt die Geschichte der Dolmetscherin Sandra, gespielt von Léa Seydoux, die sich um ihren demenzkranken Vater George kümmert und eine komplizierte Liebesbeziehung mit dem verheirateten Clément eingeht.
Weitere Informationen zu den Filmen des Bayerischen Rundfunks im Kino, auf Festivals, im Fernsehen und in der ARD Mediathek gibt es unter: www.wirfoerdernfilm.de www.br.de