
Foto: © SWR/Ingo Mende
Viele Bäche sind in einem ökologisch schlechten Zustand. Das zeigen tausende Fotos und Beobachtungen, die Erwachsene und Kinder für die ARD-Mitmachaktion #unsereFlüsse gemacht haben. “Wie geht es unseren Bächen?” - mit diesem Aufruf von Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer war die Aktion im Mai gestartet. Die Checkliste für Deutschlands Bäche hatte die ARD mit dem Helmholtz-Zentrum entwickelt: Ist das Wasser klar uns wie riecht es? Ist der Bach begradigt, wachsen am Ufer Pflanzen? Das und mehr wurde dokumentiert. Grundlage für die ARD-Mitmachaktion: das Citizen Science-Projekt FLOW. Zum Mitmachen aufgerufen hatte auch der Schauspieler Sebastian Bezzel, der Deutsche Städtetag, das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz, das Bundesumweltministerium, Correctiv, die UNESCO, Umwelt-, Pfadfinder-, Wander-, Forstleute-, Philologen- und Angelfischerverbände und andere. Das Ergebnis der ARD-Mitmachaktion #unsereFlüsse ist beunruhigend: Drei von vier untersuchten Bächen bieten keinen guten Lebensraum für Fische und Insekten. Viele Bachabschnitte sind begradigt und verbaut. An ihren Ufern fehlen Sträucher, Büsche und Bäume, die gefährliche Einträge aus der Landwirtschaft in die Bäche abhalten würden. Aletta Bonn vom UFZ / iDiv kommentiert die ARD-Mitmachaktion so: “Das Ergebnis, dass über Dreiviertel der erfassten Bachabschnitte Hinweise auf eine schlechte Lebensraumqualität liefern, ist besorgniserregend. Gleichzeitig sind wir beeindruckt und überwältigt, dass wir mit unserer Mitmachaktion so viele Menschen erreicht haben, die sich engagieren und aktiv werden wollen. Diesen Schwung sollten wir aufnehmen und alle gemeinsam weitertragen - Politik, Verbände, Medien und Wissenschaft.” www.daserste.de

Foto: © Norddeutscher Rundfunk
• Wem würden Sie an Ihrem Wohnort ein Denkmal setzen? NDR Kultur sucht “Legenden von nebenan”: Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Gemeinschaft, Kultur, Freiheit oder Menschlichkeit in norddeutschen Dörfern, Gemeinden oder Städten engagieren bzw. engagiert haben. Und die die Menschen vor Ort nachhaltig inspirieren.
Diese “Legenden von nebenan” möchte NDR Kultur ins Rampenlicht stellen - und ruft sein Publikum in Fernsehen, Radio und auf seinen Online-Kanälen auf, sich auf regionale Spurensuche zu begeben und verborgene Geschichte(n) ans Licht zu holen: vor Ort im eigenen Dorf, in der Gemeinde oder Stadt. Den “Legenden von nebenan” wird der NDR dann ein virtuelles Denkmal setzen, ein hochwertig gestaltetes Filmporträt, das mit einem QR-Code im Heimatort der Person abrufbar ist. www.ndr.de/kultur

Foto: © Sybille Ring | hr-Grafik
“Ein Tag für die Literatur“
Ziel des gemeinsamen Aktionstages “Ein Tag für die Literatur“ ist es, die ganze Vielfalt von Literatur in und über Hessen zu präsentieren: Comic und Lyrik, zeitgenössische Literatur und Klassiker, Poetry Slam, Kinderbuch und Krimi. Ob beim Stadtrundgang, im Rahmen eines Workshops oder einer Ausstellung, in Lesungen, digitale Formate oder Gesprächen: Alle hessischen Veranstalter sind eingeladen, ihren Beitrag zum Gesamtprogramm anzumelden, seien es Vereine, Museen, Autorinnen und Autoren, Literaturgruppen, Kulturämter von Städten und Gemeinden, Archive, Bibliotheken und Buchhandlungen, Literaturhäuser, literarische Gesellschaften, Kirchengemeinden, Schulen und alle Ehrenamtlichen, die sich beispielsweise um ein Dichterhaus in ihrem Heimatort kümmern. “Ein Tag für die Literatur“ wird im Rahmen des Netzwerkprojekts “Literaturland Hessen“ alle zwei Jahre organisiert.
www.hr2-kultur.de